Qualität und Frische

Dafür stehen wir mit unserem Namen

Carsten Rindom, Sie sind Qualitätssicherungs­verantwortlicher der Confiserie Bachmann. Was ist das ­eigentlich genau?
Carsten Rindom: Qualität liegt in den Augen des Betrachters: Meine Aufgabe ist es, alle Produkte mit den Augen ­unserer Kundschaft zu beurteilen. Im Alltagsgeschäft bin ich dafür verantwortlich, unsere definierten Qualitäts- und ­Hygienevorschriften zu sichern und bei Bedarf Prozesse und Rezepturen anzupassen oder zu optimieren. Des Weiteren gehört das Thema Deklaration und Kalkulation in meinen Aufgabenbereich.

Sind denn nicht alle Abläufe, Rezepte und Zutaten immer gleich?
Unsere Rohstoffe sind Naturprodukte und können je nach Jahreszeit und Wetterfaktoren bei der Ernte variieren. Unsere Mitarbeitenden kennen die Herausforderung und passen die Produktionsabläufe dementsprechend an, damit die Kundschaft immer die beste Qualität bekommt. 

Erzählen Sie uns etwas zum Thema Hygiene in Ihrem Betrieb.
Hygiene hat für uns die oberste Priorität. Wir legen sehr viel Wert darauf und schulen laufend unsere Mitarbeitenden gemäss der Schweizerischen Gesetzgebung und HACCP. Dazu untersuchen wir wöchentlich Proben von Rohmaterial und fertigen Produkten in einem unabhängigen Lebensmittel­labor. Beim Personal achten wir streng darauf, dass die Hygiene­vorschriften eingehalten werden. Hygiene ist zwar nicht alles, aber ohne Hygiene ist alles nichts.

Wie sieht es im Bereich der Arbeitssicherheit aus?
Es ist ein sehr grosses Thema. Uns ist es wichtig, dass die Mitarbeitenden an einem sicheren und gesunden Arbeitsplatz ihren Beruf ausüben können. Wir arbeiten handwerklich, sind aber sehr modern und mit der neuesten und sichersten Technologie ausgestattet.

Deklarationen und Nährwertangaben werden für den Konsumenten immer wichtiger. Was ist Ihre Funktion in diesem Bereich?
Unsere Philosophie ist Transparenz und Natürlichkeit. Dies verlangen wir wiederum auch von unseren Lieferanten. Rohmaterialen und Rezepturen werden genauestens überprüft, damit wir unserer Kundschaft sagen können: Es ist ­genau das drin, was auch deklariert ist.

In Ihrem Sortiment finden sich auch Bio-Produkte. Kann ich mich als Kunde auch auf diese Deklaration verlassen?
Ja, zu 100 %. Alle Bio-Produkte werden gemäss der Schweizerischen Bio-Verordnung produziert. Die korrekte Handhabung und Umsetzung aller Vorgaben wird bei unangemeldeten Kontrollen von der bio-inspecta genauestens überprüft und zertifiziert.

Der Markt ist anspruchsvoll, viele Kunden stellen ­heut­zutage andere Ansprüche an Produkte als früher. Spüren Sie das?
Ja, besonders Allergiker haben oft ganz besondere Bedürfnisse. Auch die Nachfrage nach veganen und vegetarischen Produkten wächst stark. Ausserdem setzen wir uns regelmässig mit den neusten Erkenntnissen und Trends zum Thema Ernährung auseinander. Um alle diese Produkte ­korrekt  herstellen und deklarieren zu können, braucht es sehr gute Fach- und Rohstoffkenntnisse.


Eiweiss-Abendbrot

Das Steak in Brotform

Was macht das originale Eiweissbrot so besonders?
Carsten Rindom: Es ist vor allem der unglaublich hohe ­Eiweiss-Anteil im Vergleich zu anderen Broten: 26 % Eiweiss sind im originalen Eiweiss-Abendbrot. Das ist fünfmal mehr als in herkömmlichen Weizen- oder Roggenmischbroten und macht es so wertvoll wie ein Steak. 

Und wie kommt der hohe Eiweissanteil zustande?
Dafür sorgt die hochwertige Eiweiss-Mischung aus Weizen-, Soja- und Lupinen-Eiweiss. Das wirkt sich zwar auch auf den Preis aus, aber dafür ist das originale ­Eiweiss-Abendbrot ein absolutes Premium-Produkt. 

Wie viele Kohlenhydrate sind darin enthalten?
7 %. Mehr nicht. Ein Weizenbrot enthält bis zu 50 % Kohlenhydrate. 

Warum heisst es gerade Abendbrot?
Wer abnehmen möchte oder sich nach den Richtlinien der Trennkost ernährt, verzichtet am Abend weitgehend auf Kohlenhydrate. Das hiess in der Vergangenheit, abends auf Brot verzichten zu müssen. Mit dem originalen Eiweiss-Abendbrot dürfen sich auch Ernährungsbewusste nun am Abend mit bestem Gewissen Brot gönnen.

Wieso funktioniert das?
Wenn auf Kohlenhydrate verzichtet oder nur sehr wenig davon gegessen wird, dann kann der Körper über Nacht Fettzellen verbrennen, die ansonsten durch das Insulin blockiert werden. So einfach geht das.